Sterben, Tod, ewiges Leben

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Prem Anurata
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Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Mi 8. Okt 2014, 08:05

Veetman & Sukhi
Veetman und Sukhi.jpg
Veetman und Sukhi.jpg (23.7 KiB) 1743 mal betrachtet
Hier die Facebook-Seite.

"Institut für Leben und Sterben" mit Veetman und Sukhi Masshöfer: https://www.leben-sterben.de/
und: https://www.spirituelle-transformation. ... cheinungen
Audio-Bibliothek: https://library.leben-sterben.eu/audiobibliothek.html
Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/c/livingdimension/videos

Nachtrag 18. Aug.2021: Hab die Links erneuert und die Videos gelöscht, da "nicht mehr verfügbar".
Ein aktuelles Video stell ich nun nachträglich rein, und ein weiteres von Veetman siehe/höre nächstes posting.


Der Atem im Sterbeprozess - Min. 21.28

https://www.youtube.com/watch?v=ngU3cIAhUoQ
Steht unter dem Video:
Atem, die Handlung des Atmens, ist einer der Berührungspunkte
zwischen der Welt der Formen und der Welt des Formlosen.


"Was wir "Ich" nennen,
ist nur eine Schwingtür, die sich bewegt,
wenn wir einatmen und ausatmen.
Sie bewegt sich nur, das ist alles.
Wenn dein Denken rein und ruhig genug ist,
um dieser Bewegung zu folgen,
dann ist nichts da:
Kein "ich", keine Welt, kein Verstand oder Körper;
nur eine Schwingtür."

~ Suzuki Roshi


Einatmend und ausatmend, mit jedem Rhythmus der Verbindung, halten wir unseren Sinn der Zwischenverbundenheit und unser Gefühl des Jetzt-Seins aufrecht. Mit klarem Gewahrsein des Atems ist es möglich, eine direkte Verbindung mit dem Urgrund des Seins zu haben.


Veetman ist ein Mystiker und spiritueller Lehrer, Leiter des Instituts für Leben und Sterben, und ein Freund auf dem Weg des Erwachens.
leben-sterben.eu/veetmansukhi.html

Ausbildung in Seelisch- Spiritueller Sterbebegleitung
www.ausbildung.spirituelle-sterbebegleitung.info/

Altwerden und Sterben ohne Angst und Leiden.
Manche alten Menschen werden von der Angst vor dem Tod erdrückt.
Ein individuelles menschliches Dasein sollte wie ein Fluss sein, der anfangs klein ist, eng in seinen Ufern gehalten wird
und leidenschaftlich an Felsen und über Wasserfälle hinweg rauscht.
Allmählich wird der Fluss breiter, die Ufer treten zurück, die Wasser fließen ruhiger,
und am Ende, ohne sichtbare Unterbrechung, gehen sie ins Meer über und verlieren schmerzlos ihr individuelles Wesen.
Der Mensch, der im Alter sein Leben auf diese Weise sehen kann, wird nicht unter der Angst vor dem Tod leiden.


Institut für Leben und Sterben.
www.leben-sterben.de/

Audiobuch Download: Die Weisheit des Atems.
www.spirituelle-transformation.com/store/p73/Atem2.html
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Mi 8. Okt 2014, 08:22

Vom obigen Veetman:
Spirituelle Sterbebegleitung - Min. 34.39

https://www.youtube.com/watch?v=izoUOXUFVr8
https://www.leben-sterben.eu

Ein Zurückkehren zu dem, was bereits ist.
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Prem Anurata
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Mi 8. Okt 2014, 08:24

http://www.transformation.veetman.com/2 ... nbuch.html

BARDO - Das Tibetische Totenbuch

BARDO- Bewusstsein jenseits des Todes

Erwachen aus dem Traum

Das Tibetische Totenbuch BARDO ist eine traditionelle Meditationstechnik der Tibeter, die dazu dient, ein Leben von Bewusstheit und Meditation in den Übergang zu integrieren, den wir Tod nennen. Das BARDO wird auch `Befreiung durch Zuhören ´ genannt. Es beschreibt die Stadien der Auflösung von Körper und Ego-Persönlichkeit, wie sie vom Bewusstsein während und nach dem physischen Tod erfahren werden. Wiederholtes bewusstes Zuhören ist Teil der Vorbereitung auf ein bewusstes, angstfreies Sterben, und eine bewusste Wiedergeburt.

Für Jahrhunderte wurden diese Texte (Sutren) den Sterbenden laut vorgelesen, - die, wie die buddhistischen Meister sagen, bis zu 3 Tage nach dem Tod alles deutlich hören können- als eine Führung des Bewusstseins durch den turbulenten und oft furcht erregenden Prozess der Auflösung.
Diese CDs vermitteln eine bewusste Sicht über das Sterben: dass es kein Ende ist, das man fürchten muss, sondern ein erstaunlicher und befreiender Höhepunkt unserer Lebensreise, die sich als Möglichkeit wunderbarer neuer Anfänge eröffnet.

Wenn wir das BARDO betreten- den Zwischenzustand, in dem diese Wirklichkeit sich auflöst und die nächste sich noch nicht gezeigt hat- müssen wir nicht das Opfer unserer Ängste und Hoffnungen werden. Stattdessen können wir uns in unserer natürlichen Klarheit entspannen und die Reise stabilisieren. Diese wertvolle Lehre beinhaltet weit mehr als nur eine Veränderung unseres Verstehens des Todes.

Ob wir eine kostbare Beziehung verloren haben, gezwungenermaßen aus einem Traum erwachen mussten, oder dem Verlust unseres körperlichen Lebens ins Gesicht sehen: indem wir diesen meditativen Prozess hören und immer tiefer verstehen, werden unser Geist und unsere Herzen klarer, so dass die Reise von einem Zustand zum nächsten sich von einer tragischen Reise in ein klares Abenteuer durch den strahlenden Raum der großen Befreiung verwandelt.


Höre auch die Kurz-Hör-Texte auf der Seite (ebenfalls von Veetman)
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Di 20. Jan 2015, 21:00

Siehe auch hier nebenan: OWK - Edgar Hofer

Ab 5. Minute beschreibt er in Stichworten kurz die Sterbe-Meditation ("harmlos", es geht ums Leben, nicht ums Sterben!) - aber ... Nachtrag 18.8.2021, noch besser:
--> Man mache die Sterbe-Meditation direkt "richtig" mit, mit auch noch dem zweitem Teil, siehe Forums-Text hier unter dem Video!

Sich der Todesangst stellen | Satsanghäppchen von OWK - Min. 9.42

https://www.youtube.com/watch?v=yZi8ASPLM0o
Steht unter dem Video u.a.:
"Sich der Todesangst stellen" - inklusive geführter Meditation.
Aus einem Online-Satsang aus Gomera, hier in voller Länge: http://www.webstream.eu/inselsatsang

Komplettes Satsang-Archiv: http://webinar.owk.eu/inselsatsang
Inhaltsverzeichnis: http://owk.eu/verzeichnis-inselsatsangs/
____________________ ____________________

Weitere Links:

Homepage: http://owk.eu,
Blog: http://erleuchtung.at
Newsletter: http://owk.eu/newsletter

Amazon-Autorenseite:
Facebook: http://www.facebook.com/OWK.Edgar.Hofer
Webinare: http://owk.eu/webinare
Nachtrag 18.8.2021, ich hab sogar noch ein altes schriftliches Skript von dieser Sterbemeditation gefunden, ist vermutlich aus einem Forum, das es inzwischen nicht mehr gibt:
Sterbemeditation

Re: Sollten wir uns aufs sterben vorbereiten?
von Edgar » Sa 14. Mai 2011, 12:23
Isi hat geschrieben:Ich denke sich mit dem Tod zu beschäftigen kann auch einem lehren bewusst und intensiv zu leben und einem deutlicher werden lassen was wirklich wichtig ist im Leben.

Edgar:
Ja... sehe ich auch so.... - das ist der eigentliche Zweck.

Wer möchte, ich kenne da eine recht gute Meditation:
(aber
nicht *voraus lesen*, falls man die Medi machen möchte... - dauert auch nur maximal 5-10 Minuten...)


1) Stell dir vor, du bist allein auf einer Insel. Für das physische Überleben (Nahrung, Wasser etc) ist gesorgt. Du kannst die Insel nicht verlassen. Nie mehr verlassen.

Das ist die Ausgangslage!

2) Nun hast du drei Wünsche frei. Schliesse nach lesen von diesem Punkt 2 die Augen - kannst dich gerne dazu auch wo hinlegen - und sinne über diese drei Wünsche nach. Was würdest du dir wünschen? "Insel verlassen": geht nicht. Aber sonst ist alles erlaubt - die Grenze ist deine Fantasie. Drei Wünsche. Wenn du sie "hast", dann schreibe sie auf. In aufsteigender Reihenfolge. Der wichtigste Wunsch zuerst, dann der weniger wichtige, und als drittes dann der am wenigsten wichtige dieser drei Wünsche. Schreibe es FÜR DICH auf einen Zettel (du brauchst es hier *nicht* zu veröffentlichen oder antworten - diese Meditation ist für dich ganz allein...)

Am Beginn dieser Meditation kannst du natürlich erstmal die Insel visualisieren, und wie du darauf (allein) bist, und für das physische Überleben gesorgt ist. Erst dann gucke, welche drei Wünsche du auf dieser Insel zusätzlich erfüllt haben möchtest.

==> Schliesse jetzt die Augen und finde deine drei Wünsche. Lass dir soviel Zeit, wie du möchtest...









Einige Minuten machen, ERST DANACH gehts hier weiter:
3) *Welcome back". Du hast in deiner Vorstellung jetzt die Insel gehabt, und drei Wünsche gefunden. Und sie in einer Reihenfolge auf einen Zettel geschrieben. Gut. (Falls das noch nicht geschehen, dann schreibe die Wünsche *jetzt* auf).





*hier nur weiterlesen, nachdem man die Meditation gemacht hat - oder wenn man nicht vorhat, sie zu machen* !!!










4) Du wirst nun gleich erneut wiederholt die Augen schliessen. Normalerweise ist das eine "geführte Meditation", und ich könnte sprechen, während du die Augen geschlossen hast. Hier, mit Text, ist es etwas komplizierter....

Also: Wenn du gleich die Augen schliesst, dann stell dir vor, wie alle drei deiner Wünsche in Erfüllung gegangen sind !! Alle drei. Und dann stell dir vor, wie auf der Insel - mitsamt den erfüllten Wünschen - 5 Jahre vergehen. Und 5 Jahre vergangen sind. Mach das *JETZT*, schliesse die Augen, und stell dir das vor. Wenn du das Bild "hast", dann lese weiter...




5) .... Wiederhole Punkt 4 nun noch zweimal: Stelle dir zuerst vor, wie 10 Jahre vergangen sind. Dann, wie 25 Jahre vergangen sind. Lese weiter, wenn du diese beiden Schritte gemacht hast...




6) .... Stell dir nun nochmal die Insel vor, mit den erfüllten Wünschen, und dem Gewahrsein, daß du kurz, etwa eine Stunde, vor deinem Tod bist. Und dein ganzes Leben, mitsamt den erfüllten Wünschen hinter dir liegt. Alle Wünsche wurden erfüllt. Und du bist bereit zu gehen. Schau nochmal zurück, auf dein jahrzehntelanges Leben auf der Insel - mitsamt den erfüllten Wünschen. Mache das JETZT. Lese weiter, wenn du das Bild richtig gut "hast".



7) Behalte das Bild. Und schaue nun, ob du nicht doch drei andere Wünsche - rückblickend - für dein Leben erfüllt haben möchtest.... Gehe nochmal in die Fantasie, in die Meditation, und finde die drei Wünsche, die du *wirklich* in diesem Leben auf der Insel erfüllt haben möchtest. Und schreibe sie anschliessend auf. (Können auch die selben sein... - was aber nur selten vorkommt).

(Lese weiter, wenn du "fertig" bist...)



8) Die drei Wünsche die zuletzt aufgeschrieben hast... naja.... sind dein momentanes "wirkliches" Lebensthema. Guck hin - guck nicht weg... - jahrzehnte können schnell vergehen.



Hier ist das Ende der Meditation, für jene, die die Meditation machten. (Der Rest des Postings ist Müll und kann ignoriert werden...).



Für jene, die von unten nach oben lesen:

9) Diesen Punkt gibt es nicht. Er ist Ablenkung und existiert aus rein optischen und wahrnehmungstechnischen Gründen. Für jene, die - irrtümlich, oder nach einem "Überspringen des Postings" - von unten nach oben lesen und die Meditation später aber noch machen wollen.















*End-of-this-Meditation*

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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Do 5. Mär 2015, 22:32

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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Sa 25. Apr 2015, 18:17

Dies singen sie im Kundalini-Yoga, wenn jemand gestorben ist.
Snatam Kaur chants the sacred mantra "Akal" which means "Undying" to honor the souls of the departed. This powerful chant can be used anytime a loved one passes to honor their spirit and help them 'cross into the blue ethers', as it is known in the Kundalini yoga tradition, essentially helping the soul move on to another dimension of life. This amazing chant, sung by Snatam Kaur at Sat Nam Fest East 2013, was sung in honor of Holy Kaur, a long-time member of the Kundalini yoga community. Spirit Voyage released this video on the 10th Anniversary of the passing of Yogi Bhajan, the master of Kundalini yoga
Snatam Kaur Chants "Akal" to Honor the Departed - Min. 14.11

https://www.youtube.com/watch?v=Xo171XzJaOY
Steht unter dem Video, Englisch:
Snatam Kaur chants the sacred mantra "Akal" which means "Undying" to honor the souls of the departed. This powerful chant can be used anytime a loved one passes to honor their spirit and help them 'cross into the blue ethers', as it is known in the Kundalini yoga tradition, essentially helping the soul move on to another dimension of life. This amazing chant, sung by Snatam Kaur at Sat Nam Fest East 2013, was sung in honor of Holy Kaur, a long-time member of the Kundalini yoga community. http://www.satnamfest.com
"Von dir kam ich ... und zu dir geh ich"

Autom. deutsche Übersetzung:
Snatam Kaur singt das heilige Mantra "Akal", was "Unsterblich" bedeutet, um die Seelen der Verstorbenen zu ehren.
Dieser kraftvolle Gesang kann jedes Mal verwendet werden, wenn ein geliebter Mensch vorbeikommt, um seinen Geist zu ehren und ihm zu helfen, in den blauen Äther zu gelangen, wie es in der Kundalini-Yoga-Tradition bekannt ist, und hilft der Seele im Wesentlichen dabei, in eine andere Dimension des Lebens zu gelangen.

Dieser erstaunliche Gesang, gesungen von Snatam Kaur beim Sat Nam Fest East 2013, wurde zu Ehren von Holy Kaur, einem langjährigen Mitglied der Kundalini Yoga Gemeinschaft, gesungen.http://www.satnamfest.com
Noch mehr Kundalini-Yoga-Mantra siehe hier nebenan: Kundalini Yoga
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Prem Anurata
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Sa 16. Mai 2015, 21:34

Siehe auch hier nebenan: Maria Dott-Carmon

Maria Dott-Carmon: Vorrang für die Stille - Min. 46.40

https://www.youtube.com/watch?v=KfBdRvXR6vQ
37:45
Frage: Wie gehst du mit Gefühlen um?

Maria: Ich fühle sie, und wenn sie ganz eklig sind, werde ich auch versuchen, sie erst mal nicht zu fühlen. Aber ich weiss, dass ich sie fühlen muss. (…) Wir sind alles Menschen in dieser Form, Lernende.

38:14
Frage: Und wie ist das mit den Gefühlen und der Geschichte dazu?

Maria: Naja, die sollte man möglichst nicht berühren. Weil dann wird es so unendlich. Naja, aber ich werde auch gebissen, natürlich. (…)

Frage: Was heisst das, „gebissen“?

Maria: Es wird schlimmer! Wenn du in die Geschichte der Gefühle gehst, wird’s schlimmer, unendlicher. Das geht nicht so schnell vorbei. Wenn du anfängst zu kämpfen und drüber nachdenkst, dann ist es einfach schmerzhafter.

Man kann in Tausende Fallen laufen. Immer wieder.

Frage: Wie ist es mit Identifikation für dich?

Maria: Oh ja, die geschieht ständig! Ich meine: das ist auch menschlich. Das geschieht und (man) lässt es wieder los. Das Wichtige ist, dass man immer wieder loslässt und sich immer wieder verneigt.

Das ist das, was ich meinte, mit „Verraten der Wahrheit“. Das ist ja Identifikation. Das passiert! (…)


39:45
Frage: Als du krank warst, warst du da dem Tod nah?

Maria: Ich WAR sozusagen fast tot, ja. Ich hab schon irgendwie über meinem Körper geschwebt. Da war überall Licht! Braucht man keine Angst haben.
(…)
Es ist so, dass man dann wirklich nicht mehr abgelenkt ist von der Geschichte. Dann ist man einfach nur präsent und irgendwie ist da was Ähnliches wie ein wahnsinnig helles Licht da. Wie ne Präsenz. Eine unendliche Freiheit! Man ist fürchterlich eingesperrt in den Teilen hier!


(lacht, und spricht weiter mit Zeigefinger hoch:)
Und trotzdem, schätzt euren Körper! Keine Selbstmorde hier, ja! Man muss so vorsichtig sein, was man sagt.
(Weiter geht’s mit dem Thema Fasten. Und der Schluss ist etwas komisch, ihr hat wohl seine Fragen nicht gepasst, wurde dann rausgeschnitten.)
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Sa 16. Mai 2015, 21:42

Siehe auch hier nebenan: Veeresh R.I.P.

Sterbemeditation mit Veeresh.
Unten hab ichs auf Deutsch hingeschrieben - aber falls man Englisch versteht, besser mit dem Video direkt mitmachen.


Veeresh leads a meditation about death - Min. 8.45

https://www.youtube.com/watch?v=uW5cWSeyKJc
Meine deutsche Übersetzung:
Veeresh: Wir alle kommen an einen Punkt in unserem Leben, da müssen wir sterben.

Das geschieht jetzt grad mit meiner Mutter. Und es ist sehr sehr … ein Schock für mich. Meine Mutter zu sehen, wie sie (?) … sie will nicht mehr essen, nicht mehr trinken. Das macht mir meinen eigenen Tod bewusst, zu sehen wie sie am Gehen ist.

Okay. Hier ist eine Sterbe-Meditation (? „Todesmeditation“?: death-meditation)

Sie ist sehr kurz und sehr leicht und sie bringt euch den Tod ins Bewusstsein.
Ich werde von 10 bis 0 zählen und dann werdet ihr alle schreien, Arme hoch: Yippiiiii!

Weil wir werden dem Tod nicht begegnen, indem wir uns unter dem Kissen verstecken, schreiend „ich will nicht gehen!“ und solch peinliches Zeugs. Ihr werdet dabei BEWUSST sein! Dies ist das wichtigste Prinzip des Sterbens: Ihr müsst dabei bewusst sein.

Ich war mit Sudha, meiner Ex-Frau und sie starb auch und ich fragte sie, was sie wolle. Und was sie wollte war: im letzten Moment bewusst sein. Sie wollte sich nicht vor ihrer eigenen falschen Realität verstecken. Ich dachte: wow, wie mutig, weisst du?
Sudha hat kurz vor ihrem Tod sogar ein Fest gemacht, was IHRE EIGENE BEERDIGUNG war! (Sie war schwer krebskrank.):
http://www.sannyas.org/index.php?title=Ma_Yoga_Sudha
Veeresh: Okay. Das Tibetische Totenbuch sagt:
Du musst bewusst bleiben.

Sie sagen, ihr müsst euch von allen verabschieden.
Wenn ich also von 10 bis 0 zähle, dann schreit ihr „Yippii!“ … und der erste Teil ist:

Legt eure Hände auf euer Herz.

Dann
schliesst eure Augen und dann geht ihr in euren Verstand und macht eine Rückschau.

Ihr sagt Danke zu jeder Person in eurem Leben, welche euch jemals etwas Bedeutungsvolles gab, euch glücklich machte, was immer. Eure Kinder, euer Mann, eure Frau, jeder!
Ihr sterbt, wisst ihr? Ihr verabschiedet euch von jedem, der für euch Bedeutung hat.

Der nächste Schritt ist, ihr legt eure Hände vor der Brust zusammen (Namaste resp. wie katholisch beten), ihr schliesst eure Augen und dies wird der harte Teil sein:

Ihr sollt loslassen. Ihr sollt loslassen von allem. Ihr sollt in die Leere gehen, in die niemand jemals freiwillig gehen möchte. Ihr sollt loslassen Leute. Ihr lasst einfach los.

Und ihr sagt „Tschüss“, nochmals. Jedem, der euch jemals glücklich gemacht hat, der euch Liebe gegeben hat, der euch in eurem Leben etwas bedeutet hat.

Das erste ist DANKE, und dann: Tschüss! (Good bye!)

2:50 Und dann, der nächste Teil ist (immer noch Augen geschlossen):

Ihr sagt: WOW! Und ihr stellt euch vor, wie ihr durch ein Tunnel geht und am Ende ist ein Licht. Und ihr geht auf das Licht zu.

Dies war erst mal der Überblick, ich führe euch Schritt für Schritt.

Und dann verschwindet ihr einfach. (lächelt)

3:15 Schliesst alle eure Augen, es dauert ca. 7 Minuten.

Wenn ich von 10 zu 0 zähle, schreit ihr alle: Yippiii!

Tod ist geschehen.

Und dann behaltet die Augen geschlossen und ich führe euch zum nächsten Schritt.

Es WIRD eines Tages geschehen! Und die Idee ist, dass es mit Bewusstheit geschehen sollte. Anstatt unter dem Kissen versteckt und man schreit „Ich will nicht sterben! Ich will nicht sterben!“ Ihr ladet es ein! Es ist an euch. Ist sowas wie „eine schöne Reise“. Sowas.
Veeresh: Okay, Beginn:

3:55: 10 – 9 – 8 – 7 – 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – 0

(Leute heben die Arme hoch, Augen immer noch geschlossen, schreien allesamt: Yippiiii!)

Legt eure Hände jetzt auf euer Herz.

Und macht jetzt diese ganze Rückschau. Zu jedem, dem ihr Danke sagen wollt, wegen eurem Leben. Haltet die Augen geschlossen, geht nach innen und ihr müsst euch selbst hören. Es ist für niemand anderen, ihr müsst euch selbst hören, wie ihr das sagt:

Danke … eure Eltern, eure Kinder, Freunde, Liebhaber, eure Familie, alles, was in eurem Leben jemals Bedeutung hatte. Die ganze Rückschau. DANKE. Und sagt es so, dass IHR es hören könnt. Flüstert es.

Alles und jeder, was jemals Bedeutung hatte in eurem Leben. Was euch jemals glücklich machte. Euch liebte.

Tiiiefes Danke.

Nehmt euch noch eine Minute. Macht eine kurze Rückschau. Jeder! Alles!

Danke.

6:00 Okay, nächster Schritt, faltet eure Hände in Namaste-Position.

Und jetzt, das wird der härteste Teil sein. Ihr sagt Tschüss.

Ihr werdet nie mehr zurückkommen. Und niemand kann mit euch mitgehen. Es ist eure Reise.

Tschüss (Goodbye) zu diesen … es ist fast nochmals eine Rückschau mit all diesen Leuten, welche sich um euch gekümmert haben, welche euch liebten.

Und ihr sagt Danke zu ihnen. Geht zurück und sagt Tschüss.

„Ich werde nie mehr zurückkommen. Ich werde ganz alleine weggehen. Für immer.“

6:58 Und ihr hört euch selbst (?), wie ihr sagt: Tschüss.

Ihr geht ins Nichts. Ihr werdet für immer verschwinden. Niemand wird mit euch mitgehen.

Okay. Und jetzt beginnt die Reise durch dieses Tunnel.

Versucht, ein Licht zu sehen. Eine Öffnung, und hebt eure Arme (?) langsam nach oben und sagt langsam, leise:

„Wow“. Und lasst euch selbst in diesem Tunnel verschwinden, in diesem Licht am Ende, und … (flüsternd) wow!

Haltet einfach die Arme hoch und lasst euch selbst verschwinden.

(Die Leute halten still die Arme hoch, Augen geschlossen, flüstern evtl. „wow“ vor sich hin)

8:15 Okay. Öffnet eure Augen. Und das ist das letzte Stadium. Ich will, dass ihr umher geht, einander in die Augen blickt und sagt:

„Ich bin so glücklich, am Leben zu sein.“
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Sa 16. Mai 2015, 21:51

Ich hab aus allen 6 Teilen das Wichtigste rausgeschrieben, teilweise gar alles transkribiert, siehe diesen und die nächsten 5 posts!
Interview mit einer Sterbenden 1/6 - Min. 9.50

https://www.youtube.com/watch?v=wwnpJVzIyF0
1/6
Frage: Was ist Tod heute für Sie?

Das ist eine Erfahrung, die ich nicht vergessen möchte.
Der Tod hat mir eine neue Sichtweise gegeben.
Das ist nicht nur negativ, es ist auch viel Schönes passiert.
Eine ständige Erinnerung.
Wie jemand, der ständig neben mir steht und mich ermahnt, wenn ich mich wieder in Dingen verliere, wo ich gemerkt habe, dass sie eigentlich nicht wesentlich sind im Leben.


Frage: Was meinen Sie mit „Schönes passiert“?

Einfach zu sehen, was wesentlich ist.
Ich geniesse jeden Tag, das ist wie ein Geschenk für mich.
Und das ist schön. Ich nehme nichts mehr für selbstverständlich hin.
Ich nehme viel intensiver meine Umgebung wahr, Menschen wahr.
Begegnungen sind ganz anders für mich als vorher. Ist alles ruhiger geworden.
Wesentlicher.


Bruder.
4:00

Mit der Tatsache, dem Tod nicht mehr ausweichen zu können, konnte ich erst sehen, was Liebe eigentlich ist. Dass das, was ich davor dafür gehalten habe – Liebe, Partnerschaft, überhaupt alles, was ich unter Liebe verstanden habe – dass das meiste davon gar nicht real ist. Dass das Vorstellungen sind oder Träume. Ganz viel Träume eigentlich, oder Wünsche.
Nun erst kann ich sehen, dass Liebe etwas ganz anderes ist, als ich mir vorher drunter vorgestellt habe.

5:10
Interviewer: Sie haben Todesnähe erlebt. Gibt es da auch die Verzweiflung über die eigene Hilflosigkeit?

Ich würde sagen, dass das ne ganz zentrale Geschichte ist. Ja, diese Hilflosigkeit. Ich hab das Gefühl gehabt, mir ist alles aus den Händen genommen worden, und ich kann nichts machen. Und ich war vorher jemand, die immer das Gefühl hatte, ich muss dafür sorgen, dass das und das passiert, und wenn ich etwas will, dann muss ich dafür kämpfen. Also ich musste immer Tun. Ich war jemand, die viel getan hat.

Und als ich dann krank wurde, hatte ich das Gefühl: ich kann gar nichts mehr machen! Mir ist alles aus der Hand genommen und ich bin nicht mehr der Regisseur in meinem Film. Ich bin dann wie ein Objekt, mit dem etwas getan wird. Grad in der Klinik, in den Therapien, da kommt das ganz stark. Dass man da liegt und entmündigt ist auf eine Art und da werden Dinge gemacht mit einem, wo man selber wenig Einfluss drauf hat. Bei ein paar Dingen kann man sagen Ja oder Nein, aber das ist doch sehr begrenzt. Und da kommt eine ganz grosse Hilflosigkeit, Schwäche auch und eine Konfrontation mit „nicht können“, mit „unfähigkeit sein, etwas tun zu können“. Das ist eine ganz neue Erfahrung gewesen für mich. Grad in dem Extrem auch und über eine so lange Zeit.


7:20
Frage, wie sie mit dem Sohn das bespricht.

8:20
Frage: Was haben Sie zu ihm gesagt auf die Frage: Wo bist du dann, Mutter?

Ja, ist natürlich schwierig, weil ich weiss das ja auch nicht.(lacht)
Ich habe ihm gesagt: Jedes Mal, wenn du Sehnsucht hast nach mir, und ich bin dann nicht mehr da, dann setz dich einfach hin und fühl dein Herz - ich habe ihm gezeigt, wo er seine Hand hinlegen soll – und wenn du dann an mich denkst, dann bin ich auch da. Dass ich dann auch mein Herz spüre und dass wir dann beisammen sind. Und er hat das sofort angenommen. Das war gar keine Frage, dass das so sein wird für ihn.
Vermutlich auch, weil ich selbst durch diese Angst durch war und das so sagen konnte, ohne selber Zweifel zu haben. Das würde er (als Kind) sowieso merken.
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Re: Sterben, Tod, ewiges Leben

Beitrag von Prem Anurata » Sa 16. Mai 2015, 21:53

Interview mit einer Sterbenden 2/6 - Min. 9.51

https://www.youtube.com/watch?v=pSENj1x7B54
Hier hab ich nur Stichwörter aufgeschrieben. Sorry, ist teilweise in Ich-, teilweise in Sie-Form. (mag nicht mehr dran rumbasteln, man kann den Film auch selbst gucken, ist eh besser.)
1 ½ Jahre später.

Leukämie-Rückfall.

Chemotherapie: Muss man kämpfen. Sagen: Ich will!

Vom Körper her fühlt sie sich nicht mehr in der Lage.
Aber es hat nichts mit Aufgeben oder Resignieren zu tun. Nichts Düsteres.
Aber schon Trauer und Abschied.

Der Tod ist kein Notstand. Ist einfach etwas, das dazu gehört.
Wird so ausgelagert und keiner will das mehr.
Einfach ganz normal sein Leben beenden.
Ist zwar sehr früh jetzt. Aber das hats auch immer gegeben. (lächelt)

7:00
Frage: Wie hat Ihr Sohn reagiert, als Sie sagten, es ist jetzt so weit, nur noch einige Wochen leben?

Sohn: Erste Reaktion fassunglos, Entsetzen. Zusammen auf dem Bett gelegen, sie hat gewartet, bis er sich wieder beruhigt hatte. Dann hab ich ihm erzählt, wie’s mir geht. Dass ich keine Angst hab und dass er auch keine zu haben braucht. Und dass er so fühlen soll, als ob sie nicht weg sei. Erleichterung für ihn, dass sie nicht weg ist.

Sie sagte ihm, dass er sie nicht mehr sehen könne, nicht mehr anfassen. Aber tief innen drin, da könne er weiter spüren, dass sie da ist.

Und das hat der Sohn auch ganz angenommen. Zeichen abgemacht (Rose auf Nachttisch, für im Traum, dann komme sie)
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